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Lungenemphysem / Pneumothorax

Lungenemphysem/Bläh-Lunge:

Oft in Verbindung mit einer chronisch obstruktiven Bronchitis auftretend.
Das Lungenemphysem ist gekennzeichnet von einer dauerhaften, nicht rückbildbaren Überblähung der Lufträume jenseits der kleinsten Bronchialäste (Lungenbläschen).
Dabei werden die Wände der Lungenbläschen (Alveolen) zerstört, was zur Verkleinerung der Austauschfläche zwischen Luft und Blut führt (Gasaustauschstörung).

Hauptursache für das Lungenemphysem ist das inhalative Zigarettenrauchen. Man kennt aber auch angeborene Formen (α1-Antitrypsin-Mangel). Im Vordergrund der Beschwerden steht eine zunehmende Belastungsatemnot.

Pneumothorax:

Durch eine Verletzung des Rippenfelles (Pleura) oder auch spontan kann Luft von außen oder aus dem Bronchialsystem in den Rippenfellraum eintreten. Dies führt zu einem Kollaps der Lunge. Als lebensbedrohliche Komplikation kann es zu einem „Spannungs-Pneumothorax“ kommen.

Die Behandlung erfolgt durch die Drainage der Luftansammlung, z. T. auch durch einen operativen Eingriff zum Verschluss des Lecks.